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Wie wähle ich meinen Schleifer aus?

Jeder Schritt der Karosseriereparatur erfordert eine geeignete Schleifmaschine. Eine gute Werkzeugwahl bedeutet nicht nur Zeitersparnis, sondern auch eine bessere Oberflächenqualität. Hier erfahren Sie, wie Sie sich unter den drei großen Familien von Schleifmaschinen, die in der Karosserie verwendet werden, orientieren können.

1. Für grobe Vorarbeiten: die Schleifmaschine mit großer Exzentrizität

Wenn Sie eine große Fläche bearbeiten müssen, insbesondere nach der Anwendung von Füller oder Sinto, ist die Schleifmaschine mit einer Exzentrizität von 8 mm am besten geeignet. Sie ermöglicht einen schnellen Materialabtrag und wird mit Körnungen von P80 bis P150 verwendet.

Die Marke Mirka, ursprünglich aus Finnland, hat sich in diesem Bereich als Referenz etabliert, insbesondere für große Oberflächenvorbereitungen.

Wenn Sie regelmäßig auf gefüllerten Bereichen arbeiten, ist dies eindeutig ein unverzichtbares Werkzeug.

 

2. Die Standardschleifmaschine für vielseitigen Einsatz

Die Schleifmaschine mit einer Exzentrizität von 5 mm wird oft als die vielseitigste angesehen. Sie ermöglicht das Schleifen von Grundfüllern mit großer Flexibilität und deckt einen weiten Bereich von Körnungen ab, von P80 bis P800.

Sie ist ideal, wenn Sie nicht in mehrere Maschinen investieren möchten. Sie passt sich den meisten Vorarbeiten an, sei es zum Glätten, Vereinheitlichen oder zur Vorbereitung der Lackierung.

 

3. Für ein makelloses Finish: die Präzisionsschleifmaschine

In der Endphase der Bearbeitung wird die Wahl der Schleifmaschine noch strategischer. Es ist zwingend erforderlich, eine feine Exzentrizität von 2,5 mm zu verwenden.

Warum? Weil sie verhindert, was die Karosseriebauer Schweineschwänze nennen, diese Mikrospiralen, die durch eine zu große Exzentrizität entstehen und nach dem Auftragen der Farbe sichtbar werden.

Dies ist ein entscheidender Punkt, um ein perfekt glattes Ergebnis zu gewährleisten. Wie man bei ColorBox sagt, hängt 60 % der Endqualität von der Oberflächenvorbereitung ab. Man sollte also an diesem Punkt nicht sparen.

Was die neuen Lacke von Ihnen verlangen

Mit der Einführung innovativer Lacke wie Cromax Pro, Spies Hecker Hi-TEC, Standoblue oder IxellTech sind die Schleifanforderungen noch gestiegen.

Diese Produkte sind so formuliert, dass sie in sehr dünnen Schichten aufgetragen werden, was keinen Raum für Ungenauigkeiten lässt. Die Oberfläche muss bis zur Körnung P800 vorbereitet werden, oft in einem einzigen Durchgang.

 

Mit anderen Worten, diese neuen Generationen von Lacken erfordern einen rigorosen Prozess. Jede kleinste Unvollkommenheit wird sichtbar, und die Wahl der Schleifmaschine – sowie die Einhaltung der richtigen Schleifzyklen – wird zu einem zentralen Element Ihres Erfolgs.

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